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4. März 2026

Closed-Loop-Recycling mit Gießerei MGG

Aluminiumabfälle zu neuen Rohstoffen verarbeiten

MGG, eine der größten Aluminium-Sandgießereien Europas, verarbeitet jährlich große Mengen Aluminium zu hochwertigen und komplexen Gussteilen, die unter anderem in der Medizinbranche, der Energiebranche und der Automobilindustrie eingesetzt werden.

Beim Produktionsprozess entsteht eine erhebliche Menge an Aluminiumabfällen in Form von Spänen und Schlacken, auch Restströme genannt. Roba Metals verwertet diese Restströme auf nachhaltige Weise zu Aluminiumblöcken, die als direkt einsetzbarer Rohstoff für MGG dienen.

Unsere Zusammenarbeit mit MGG

Im Rahmen eines geschlossenen Kreislaufs sammelt MGG die Restströme in speziell dafür vorgesehenen Containern. Sobald diese voll sind, ersetzt Roba Recycling sie vor Ort durch leere Container. Die eingesammelten Restströme werden in eigenen Schmelzwerken direkt zu neuem Aluminiumblockmaterial umgeschmolzen, das auf die Spezifikationen von MGG abgestimmt ist. Die lokale Zusammenarbeit mit MGG bietet offensichtliche Vorteile: Die Kommunikation ist direkt und effizient, sodass bei sich ändernden Anforderungen schnell gehandelt werden kann. Es gibt auch Raum für weitere Verbesserungen: Beide Parteien arbeiten aktiv daran, die Effizienz innerhalb der Restströme von MGG zu verbessern.

Mehr über MGG

Closed-Loop-Recycling: nachhaltig und wirtschaftlich attraktiv

Durch das lokale Recycling halten wir den CO2-Fußabdruck gering. Lange Transportwege werden vermieden, Aluminiumabfälle bleiben innerhalb der Niederlande (oder der EU) und der Aluminiumkreislauf bleibt transparent und kontrollierbar.

Dieser Fall zeigt, dass Closed-Loop-Recycling nicht nur ökologisch verantwortungsvoll, sondern auch betrieblich effizient und wirtschaftlich attraktiv ist – vorausgesetzt, es wird die richtige Zusammenarbeit eingegangen. Für Aluminiumverarbeiter, nachhaltiger und effizienter gestalten möchten, bietet das Closed-Loop-Recycling konkrete Vorteile.

Die Zusammenarbeit zwischen Roba und MGG zeigt, dass verschiedene Aluminiumabfälle nicht das Ende der Produktionskette bedeuten müssen, sondern vielmehr den Beginn eines zirkulären Ansatzes.

Gabor Kovacs – MGG

„Gemeinsam suchen wir ständig nach Möglichkeiten, die Effizienz des Recyclingprozesses unserer Materialströme zu verbessern. Es ist schön, dass Roba dabei aktiv mitdenkt und Lösungen direkt in die Praxis umsetzen kann.“